Deeskalation und Krisenmanagement

Kategorie Weiterbildung

Leitung

Annette
Preusse-Grobe
Titel
MA

Funktion

Advanced Lecturer

Lars
Mohr
Titel
Dr. phil.

Funktion

Senior Lecturer

Workload
2 ECTS-Kreditpunkte (European Credit Transfer and Accumulation System)
Kosten

CHF 1400

Abschluss

Microcredential

Zielgruppe

Betreuende / Schulassistenzen, Lehrpersonen, Schulische Heilpädagog:innen, Schulleitende / Leitungspersonen, Weitere Interessierte

Max. Anzahl Teilnehmende
max. 6 Teilnehmende

Der Kurs richtet sich an Heilpädagog:innen, Lehrpersonen, Sozialpädagog:innen und weitere Fachkräfte im Bildungsbereich, die im schulischen Alltag mit herausforderndem Verhalten bei Schüler:innen mit kognitiver und komplexer Beeinträchtigung konfrontiert werden. Im Kurs geht es um Deeskalation und Krisenmanagement bei herausforderndemVerhalten im Schulalltag von Schüler:innen bei kognitiver und komplexer Beeinträchtigung.
Aggressive Eskalationen gehören zu den belastendsten Erlebnissen in heilpädagogischen Berufen. Es zählt daher zu den Schlüsselkompetenzen von Lehr- und Fachpersonen, Eskalationen vorzubeugen und bei ansteigender emotionaler Intensität deeskalierend zu wirken. Hierfür braucht es Wissen über den Verlauf aggressiver Eskalationen sowie Handlungstechniken, die Interaktionen beruhigen und im Notfall dem Schutz der Beteiligten dienen. Zentral ist die Erkenntnis, dass Lernen nur in Ruhe und mit emotionaler Sicherheit gelingt – gerade auch, wenn es um das Besprechen von Verhaltensregeln geht.

Dieser Kurs ist Teil des CAS-Lehrgangs «Herausforderndes Verhalten bei kognitiver und komplexer Beeinträchtigung» und entspricht Modul 5 «Deeskalation und Krisenmanagement».

Programmaufbau

Der Kurs «Deeskalation und Krisenmanagement» entspricht Modul 5 des CAS-Lehrgangs «Herausforderndes Verhalten bei kognitiver Beeinträchtigung» und kann sowohl im Rahmen des CAS-Lehrgangs als auch unabhängig davon als Einzelkurs mit Microcredential (2 ECTS) besucht werden. Der Kurs umfasst zwei Präsenztage an der HfH sowie einen zusätzlichen Mittwochnachmittag mit Fallbesprechungen.

Ziele und Nutzen

Die Teilnehmenden:

  • gewinnen Sicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten und Krisensituationen.
  • erweitern ihre Kompetenzen in Deeskalation, Kommunikation und Krisenintervention.
  • lernen, Belastungssituationen professionell einzuschätzen und angemessen zu handeln.
  • entwickeln konkrete Handlungsstrategien für den heilpädagogischen schulischen Kontext.
  • können deeskalierende Massnahmen gezielt in den schulischen Alltag integrieren.

Lernergebnisse

Nach Abschluss des Microcredentials können die Teilnehmenden:

  • typische Phasen von aggressiven Eskalationen identifizieren.
  • konkrete Techniken anwenden, um Eskalationen zu verhindern oder abzuschwächen.
  • konkrete Techniken anwenden um in Notsituationen Schutz zu bieten.
  • ihr Handeln so gestalten, dass ein ruhiges und sicheres Umfeld für das Lernen der Schüler:innen gewährleistet ist.
  • Psychohygiene im Klassenteam gestalten.

Organisatorisches

Arbeitsweise und Umfang

Der Kurs bietet in zwei Tagen Präsenz eine Kombination aus Wissens- und Kompetenzvermittlung, fachlichem Austausch, Diskussionen sowie fallbezogenen Reflexionen. Individuelle Vorbereitungen und Vertiefungen erfolgen vor und nach dem Kurs durch Selbststudium anhand ausgewählter Literatur.

Die an einem Mittwochnachmittag durchgeführten Fallbesprechungen dienen der Vertiefung der Kursinhalte und bilden einen festen Bestandteil des Kurses. Durch einen praxisorientierten Auftrag wenden die Teilnehmenden neu erworbenes Wissen im eigenen schulischen Praxisfeld an.

Anmeldung und Kosten

Die Modulkosten betragen CHF 1400. Reisespesen sowie Kosten für Verpflegung und Literatur gehen zu Lasten der Teilnehmenden. Die Modulunterlagen und - dokumentationen sind in den Kosten enthalten.

Abschluss

Mit erfolgreichem Abschluss des Kurses erwerben die Teilnehmenden einen Microcredential der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) im Umfang von 2 ECTS.

Leistungsnachweise

Der Leistungsnachweis umfasst einen praxisbezogenen Entwicklungs- und Umsetzungsauftrag im eigenen Berufsfeld. Die Teilnehmenden planen, realisieren, reflektieren und dokumentieren diesen im schulischen Kontext. Damit wird ein Theorie-Praxis-Transfer sowie eine nachhaltige Verankerung der Modulinhalte gewährleistet.

Der Leistungsnachweis umfasst zudem die Teilnahme an zwischen den Modulen stattfindenden Fallbesprechungen an einem Mittwochnachmittag.

Beratung und Kontakte

Persönliche Beratung

Haben Sie Fragen oder wünschen eine persönliche Beratung?

Annette Preusse-Grobe, MA

Advanced Lecturer

Lars Mohr, Dr. phil.

Senior Lecturer

Administration und Auskünfte

Haben Sie administrative Fragen?

Durchführung und Anmeldung

  • Deeskalation und Krisenmanagement

    Standort: HfH

    Verfügbare Plätze

    Beginn / Ende
    16.06.2028 – 17.06.2028
    Termine

    Freitag, 16. Juni 2028, 9.15–12.00 Uhr, 13.15–16.45 Uhr
    Samstag, 17. Juni 2028, 9.15–12.00 Uhr, 13.15–16.45 Uhr
    Fallbesprechung: Mittwoch, 21. Juni 2028, 14.00–17.00 Uhr

    Leitung

    Lars Mohr, Dr. phil.
    Annette Preusse-Grobe, MA

    Kosten

    CHF 1400

    Max. Teilnehmende
    6
    Freie Plätze
    Plätze verfügbar
    Garantierte Durchführung
    Nein
    Anmeldeschluss
    Kursnummer
    2028-207 WKM

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