Deeskalation und Krisenmanagement
Kategorie Weiterbildung
- Workload
- 2 ECTS-Kreditpunkte (European Credit Transfer and Accumulation System)
- Kosten
CHF 1400
- Abschluss
-
Microcredential
- Zielgruppe
-
Betreuende / Schulassistenzen, Lehrpersonen, Schulische Heilpädagog:innen, Schulleitende / Leitungspersonen, Weitere Interessierte
- Verantwortlich
- Max. Anzahl Teilnehmende
- max. 6 Teilnehmende
Der Kurs richtet sich an Heilpädagog:innen, Lehrpersonen, Sozialpädagog:innen und weitere Fachkräfte im Bildungsbereich, die im schulischen Alltag mit herausforderndem Verhalten bei Schüler:innen mit kognitiver und komplexer Beeinträchtigung konfrontiert werden. Im Kurs geht es um Deeskalation und Krisenmanagement bei herausforderndemVerhalten im Schulalltag von Schüler:innen bei kognitiver und komplexer Beeinträchtigung.
Aggressive Eskalationen gehören zu den belastendsten Erlebnissen in heilpädagogischen Berufen. Es zählt daher zu den Schlüsselkompetenzen von Lehr- und Fachpersonen, Eskalationen vorzubeugen und bei ansteigender emotionaler Intensität deeskalierend zu wirken. Hierfür braucht es Wissen über den Verlauf aggressiver Eskalationen sowie Handlungstechniken, die Interaktionen beruhigen und im Notfall dem Schutz der Beteiligten dienen. Zentral ist die Erkenntnis, dass Lernen nur in Ruhe und mit emotionaler Sicherheit gelingt – gerade auch, wenn es um das Besprechen von Verhaltensregeln geht.
Dieser Kurs ist Teil des CAS-Lehrgangs «Herausforderndes Verhalten bei kognitiver und komplexer Beeinträchtigung» und entspricht Modul 5 «Deeskalation und Krisenmanagement».
Programmaufbau
Der Kurs «Deeskalation und Krisenmanagement» entspricht Modul 5 des CAS-Lehrgangs «Herausforderndes Verhalten bei kognitiver Beeinträchtigung» und kann sowohl im Rahmen des CAS-Lehrgangs als auch unabhängig davon als Einzelkurs mit Microcredential (2 ECTS) besucht werden. Der Kurs umfasst zwei Präsenztage an der HfH sowie einen zusätzlichen Mittwochnachmittag mit Fallbesprechungen.
Ziele und Nutzen
Die Teilnehmenden:
- gewinnen Sicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten und Krisensituationen.
- erweitern ihre Kompetenzen in Deeskalation, Kommunikation und Krisenintervention.
- lernen, Belastungssituationen professionell einzuschätzen und angemessen zu handeln.
- entwickeln konkrete Handlungsstrategien für den heilpädagogischen schulischen Kontext.
- können deeskalierende Massnahmen gezielt in den schulischen Alltag integrieren.
Lernergebnisse
Nach Abschluss des Microcredentials können die Teilnehmenden:
- typische Phasen von aggressiven Eskalationen identifizieren.
- konkrete Techniken anwenden, um Eskalationen zu verhindern oder abzuschwächen.
- konkrete Techniken anwenden um in Notsituationen Schutz zu bieten.
- ihr Handeln so gestalten, dass ein ruhiges und sicheres Umfeld für das Lernen der Schüler:innen gewährleistet ist.
- Psychohygiene im Klassenteam gestalten.
Organisatorisches
Teilnahmebedingungen
Arbeitsweise und Umfang
Anmeldung und Kosten
Abschluss
Leistungsnachweise
Beratung und Kontakte
Persönliche Beratung
Haben Sie Fragen oder wünschen eine persönliche Beratung?
Annette Preusse-Grobe, MA
Advanced Lecturer
Lars Mohr, Dr. phil.
Senior Lecturer
Administration und Auskünfte
Haben Sie administrative Fragen?
Durchführung und Anmeldung
Deeskalation und Krisenmanagement
Standort: HfH
Verfügbare Plätze
- Beginn / Ende
- 16.06.2028 – 17.06.2028
- Termine
Freitag, 16. Juni 2028, 9.15–12.00 Uhr, 13.15–16.45 Uhr
Samstag, 17. Juni 2028, 9.15–12.00 Uhr, 13.15–16.45 Uhr
Fallbesprechung: Mittwoch, 21. Juni 2028, 14.00–17.00 Uhr- Leitung
-
Lars Mohr, Dr. phil.
Annette Preusse-Grobe, MA - Kosten
CHF 1400
- Max. Teilnehmende
- 6
- Freie Plätze
- Plätze verfügbar
- Garantierte Durchführung
- Nein
- Anmeldeschluss
- Kursnummer
- 2028-207 WKM