«Mentalisieren in der Psychomotoriktherapie» bietet wertvolle Impulse für die Therapie

Kategorie News

Das innovative Praxisbuch ist kürzlich als Open-Access-Publikation erschienen und stellt die sozial-emotionale Entwicklung des Kindes ins Zentrum. Anhand eines Fallbeispiels werden Theorie und Praxis anschaulich verknüpft und erleichtern den Transfer in den eigenen Berufsalltag.

Kontakt

Lucia Maier Titel BSc

Funktion

Senior Lecturer

Olivia Gasser-Haas Titel Dr. phil.

Funktion

Senior Lecturer / Leiterin Master Psychomotoriktherapie

Pierre-Carl Link Titel Prof.

Funktion

Professor für Erziehung und Bildung im Feld sozio-emotionaler und psychomotorischer Entwicklung

Die mentalisierungsbasierte Psychomotoriktherapie versteht Kinder als aktive Gestalter:innen ihrer eigenen Entwicklung. In einem therapeutischen Raum, der Beziehung, Körpererfahrung und Reflexion verbindet, lernen sie, eigene und fremde Gedanken, Gefühle und Absichten wahrzunehmen und zu verstehen.

Die Publikation «Mentalisieren in der Psychomotoriktherapie – Gelingende Beziehung mit sich selbst und anderen» schliesst eine bisher bestehende Lücke – die fundierte Integration des Mentalisierungskonzepts in die Psychomotoriktherapie – und zeigt auf, wie sich Psychomotoriktherapie und Mentalisieren gegenseitig bereichern:

  • Förderung von Selbstwahrnehmung und Selbstmanagement
  • Stärkung sozialer Wahrnehmung und Beziehungsfähigkeit
  • Unterstützung verantwortungsvoller Entscheidungsfindung
  • Aufbau von Resilienz durch tragfähige Beziehungserfahrungen

Der Band bietet konkrete Interventionen für Einzel- und Gruppensettings und richtet sich an Psychomotoriktherapeut:innen, Fachpersonen der Heil- und Sonderpädagogik sowie an Studierende und Dozierende.

Neue Reihe geplant. Mit dem Band «Mentalisieren in der Psychomotoriktherapie – Gelingende Beziehung mit sich selbst und anderen» legen Lucia Maier Diatara, Olivia Gasser-Haas und Pierre-Carl Link ein innovatives Praxisbuch vor, das Theorie und therapeutische Arbeit in der Psychomotorik erstmals systematisch mit dem Konzept des Mentalisierens verbindet. Es legt damit die Grundlage für eine eigenständige, evidenzbasierte und innovative Schweizer Ausrichtung der psychomotorischen Entwicklungsförderung. Die mentalisierungsbasierte Psychomotoriktherapie ist ein verstehender Ansatz, der zu anderen Theoriezugängen Brücken schlägt. Das Werk eröffnet die neue Reihe «Mentalisieren in der Praxis», herausgegeben von Agnes Turner, Tillmann F. Kreuzer und Pierre-Carl Link. Die Publikation ist im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschienen. Weitere Bände zu Familie und Soziale Arbeit sowie zur Pädagogik bei Krankheit sind in Vorbereitung.

Dank. Ein besonderer Dank gilt Movetia (Projekt-Nr. 022-1-CH01-IP-0046) sowie dem HfH-Open-Access-Publikationsfonds, vertreten durch Ömer Even und Peter Klaver, für die Unterstützung der Open-Access-Publikation.