Grundlagenprojekt zu Spitalpädagogik erfolgreich abgeschlossen
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Gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen legt die HfH mit dem Abschluss des Projekts «Pädagogik bei Krankheit und Spitalschulpädagogik» die empirische Grundlage im deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig startet das Folgeprojekt «Brücken», das schulische Übergänge für erkrankte Schüler:innen stärken soll.
Kontakt
Pierre-Carl Link Titel Prof.
Professor für Erziehung und Bildung im Feld sozio-emotionaler und psychomotorischer Entwicklung
Dennis Christian Hövel Titel Prof. Dr.
Leiter Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung / Professor
Die HfH schliesst das Teilprojekt «Pädagogik bei Krankheit und Spitalschulpädagogik (Pb-KuS) – Bestands- und Bedarfsanalyse» erfolgreich ab. In den vergangenen zwei Jahren hat das internationale Konsortium unter Leitung der PH Luzern eine umfassende empirische Grundlage zur Situation der Spital- und Klinikschulen im deutschsprachigen Raum geschaffen. Das Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung der HfH hat entscheidend zum Projekt beigetragen, u. a. waren Prof. Pierre-Carl Link und Prof. Dr. Dennis Hövel Teil der Projektleitung. Teil des Projektteams war auch Prof. Dr. Melanie Willke.
Die Bestandesaufnahme sowie die Bedarfsanalyse bildeten den strategischen Rahmen für die Entwicklung eines curricularen Angebots für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen in diesem hochspezialisierten Feld.
Folgeprojekt bewilligt. Mit dem Abschluss des Pb-KuS-Teilprojekts ist zugleich der Weg frei für das neu bewilligte internationale Folgeprojekt «Brücken» am Institut für Behinderung und Partizipation der HfH, unter der Co-Leitung von Prof. Pierre-Carl Link und Prof. Dr. Melanie Willke. Dieses adressiert die nächste zentrale Herausforderung: Wie können schulische Übergänge, von der Klinik zurück in die Herkunftsschule, systematisch, inklusiv und nachhaltig gestaltet werden? Geplant sind unter anderem eine digitale Handreichung sowie ein interaktives Online-Tool, die Schulen und Fachpersonen konkrete Unterstützung bieten sollen.
Mit «Brücken» entsteht ein wirkungsorientiertes, international abgestütztes Vorhaben, das schulische Teilhabe stärkt, Übergänge verbessert und einen nachhaltigen Beitrag zur Chancengleichheit erkrankter Schüler:innen leistet. Das Projektkonsortium unter Gesamtleitung von Robert Langnickel (PH Luzern) setzt seine Arbeit Ende 2025 fort.
Lob von Movetia. Movetia hebt in ihrer Rückmeldung die hohe Relevanz, die multiperspektivische Ausrichtung und die internationale Kooperation des Projekts besonders hervor. Mit dieser Positionierung stellt die HfH sicher, dass Expertise aus Forschung, Praxis und Hochschulentwicklung unmittelbar in die Projektarchitektur einfliesst und die Schweiz in diesem Themenfeld weiterhin eine führende Rolle einnimmt.
Statement von Prof. Dr. Robert Langnickel (PHLU) zum Projekt
Statement von Christine Walser (Kinderspital Zürich) zum Projekt
Statement von Prof. Pierre-Carl Link (HfH) zum Projekt
Statement von Prof. Dr. Melanie Willke (HfH) zum Projekt